Esther Bejarano Rolf Becker

 

14. Mai 2020 – Hamburg liest und setzt damit
ein Lese-Zeichen gegen rechts

Wir rufen die Hamburgerinnen und Hamburger auf:

KOMMT UND LEST! aus Büchern, die 1933 von den Nazis verbrannt wurden.


Lasst uns ein deutliches Lese-Zeichen setzen gegen rechts am
Donnerstag von 12 bis 14 Uhr (umsonst & draußen)
mit der 20. Marathonlesung aus den verbrannten Büchern.

Genau dort, wo am 15. Mai 1933 NS-Studentenorganisationen und Burschenschaftler Bücher verbrannten.
In diesem Jahr nur im symbolischen Kleinformat, aber wir lesen –
auf dem Platz und im Netz:


Ort: Platz der Bücherverbrennung
Kaiser-Friedrich-Ufer/Ecke Heymannstraße
Hamburg-Eimsbüttel am Isebek-Kanal, Metrobus 4, Haltestelle KaiFU.


Wir freuen uns, wenn viele Menschen vorbeikommen
und selbst vorlesen:
Ein Gedicht oder einen Text aus einem der verbrannten Bücher.
Bitte wegen der Pandemie möglichst die eigenen Bücher mitbringen.
Für Kurzentschlossene liegen in diesem Jahr nur wenige Lesetexte bereit.

Einfach nur zuhören ist natürlich auch ausdrücklich erwünscht.
Aber in diesem Jahr bitte nur immer 25 Menschen drumherum.

Und wir beachten natürlich das Abstandsgebot (bitte 2 Meter).

 
Erstmalig wollen wir die Lesung auch digital auf unserer Webseite veranstalten:
Macht mit und schickt uns DATEIEN oder LINKS eurer persönlichen Lesungen aus den verbrannten, verbotenen und verbannten Büchern
[mp3, mp4, vimeo oder youtube] mit kleinen Beiträgen (ca. 5 - 7 Minuten) an:

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Hier gibt es eine Liste von betroffenen Autor*innen,
deren Texte nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen.
Bitte jeweils kurz den/die Autor*in angeben, wer mag, auch gern den eigenen Namen oder auch nur den Vornamen.

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des Monats des Gedenkens in Hamburg-Eimsbüttel

Weiteres Material zum Herunterladen finden Sie hier

Arbeitskreis „Bücherverbrennung – nie wieder!“, unterstützt durch:
Bücherhallen Hamburg, Fachschaftsrätekonferenz der Universität Hamburg,
Auschwitz-Komitee in der BRD e.V., ver.di Hamburg, PEN Deutschland,
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – BdA, Hamburg,
KZGedenkstätte Neuengamme, GEDOK, Hamburg,
Eimsbütteler Turnverband – ETV Hamburg und weitere Organisationen

Kontakt: Helga Obens, Tel.: 0175 93 74 44 6, Fax: 040 380 178 538 74
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gedenken und Erinnern beginnt in unserer Nachbarschaft

Zum siebten Monat des Gedenkens in Hamburg-Eimsbüttel April/Mai 2020

Erinnern heißt kämpfen

"ABGESAGT!" – Oder geht da doch was?

Auch uns hat Corona voll erwischt. Broschüren, Plakate, Sticker für den 7. Monat des Gedenkens und die Marathonlesung zur Erinnerung an die Bücherverbrennung – alles war fertig, geplant, gedruckt und (fast) ausgeliefert. Dann mussten alle Veranstaltungen bis Ende April abgesagt werden. Die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano, (95), informiert sich regelmäßig über die Entwicklung und sagt in diesen Corona-Zeiten: "Wir nehmen Rücksicht und gefährden keine anderen Leute."

Stolpersteinputzen geht immer! Und digitales Lesen auch.

Für einige Veranstaltungen im Mai bleibt noch ein kleines bisschen Hoffnung, besonders für Stadtrundgänge oder auch Lesungen unter freiem Himmel – wenn die Abstandsgebote etc. strikt eingehalten werden können. Da sind dann die jeweiligen Veranstaltenden in der Pflicht. Wir bleiben zuversichtlich.

Eine vorbereitende Lesung hat am 21. April auf dem Campus im Freien schon stattgefunden, alle Regeln wurden eingehalten.

   

Termine  

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